Ein bisschen weniger ICH – ein bisschen mehr WIR (von den Netzwerkfrauen)

„Wenn sich jeder um sich selbst kümmern würde, wäre für jeden gesorgt.“

Ein bekannter Ausspruch und eine ziemlich zynische und egoistische Haltung, die – wenn man genauer darüber nachdenkt – den Starken nutzt und die Schwächeren ausgrenzt oder zumindest stark einschränkt. Leider ist dies die Haltung, die wir bei vielen Menschen und in den unterschiedlichsten Lebensbereichen finden.

Das nachfolgende Video zeigt, wie es tatsächlich funktionieren kann, dass für jeden gesorgt ist… [fürs Video bitte auf die Seite der Netzwerkfrauen gehen]

Die Geber

Wir kennen sie auch als „Kümmerer“, die aussterbende Spezies der Geber. Dass diese Art vom Aussterben bedroht ist, verdankt sie vor allem jenen, die sie bis aufs Blut aussaugen und das sind…

Die Nehmer

Auch bekannt als „Raffzahn“, beuten sie alles aus, was sich ausbeuten lässt. Sie beschränken sich dabei nicht auf die „Kümmerer“, sie manipulieren Heerscharen, beuten ganze Landstriche aus und nehmen, was sie kriegen können.

Überleben?

Wäre jeder Mensch ein Geber oder Kümmerer, würde es wohl tatsächlich allen Menschen besser gehen. Wäre jeder ein Nehmer oder Raffzahn, wäre bald für niemanden mehr irgendetwas da. Jeder würde horten, was auch immer er bekommen kann und es würden Kriege ausbrechen um die Ressourcen unserer Erde, um Nahrung, um Wasser, um gesundheitliche Versorgung.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Da die Vorstellung, dass plötzlich alle Menschen zu Gebern oder Kümmerern werden, eine völlig utopische ist, müssen wir uns einen individuelleren Weg überlegen, wie wir überleben können. Ein wunderbares Beispiel sehen Sie hier:

Die Unbelehrbaren

Die gibt es natürlich auch. Die Unbelehrbaren sind natürlich hauptsächlich die Nehmer, denn diese haben den größten Vorteil davon, wie es momentan läuft. Allen voran die Großkonzerne wie Nestlé und Monsanto, Procter & Gamble und viele mehr. Warum sollten die aufhören zu plündern und zu stehlen, zu verschmutzen, zu verletzen und zu töten?

Die Dummen

Zu den Dummen gehört jeder von uns irgendwie. Wir, die denken, wir bräuchten das Zeugs von den Raffzähnen, von den Unbelehrbaren. Jeder, der in die Drogerie läuft um sich Kosmetika zu kaufen, die unser Trinkwasser verunreinigt. Jeder, der in den Supermarkt rennt und Wasser in Plastikflaschen kauft, die unsere Umwelt verschmutzen. Kurz: Jeder, der den Raffzähnen und Unbelehrbaren indirekt Geld dafür gibt, dass sie tun was sie tun: Natur und Umwelt – und somit auch Mensch und Tier – manipulieren und berauben.

Überleben!

„Ein bisschen weniger ICH und ein bisschen mehr WIR“ ist die einzige Möglichkeit, die uns noch bleibt, wenn wir überleben wollen. Nicht blind in den Laden rennen und kaufen, was das Herz begehrt. Nachdenken, wo das gewünschte Produkt herkommt, welche Rohstoffe enthalten sind, wie diese gewonnen werden, wer unter welchen Bedingungen dafür arbeitet, ob vielleicht jemand anders direkt oder indirekt zu Schaden kommt. Und dann überlegen, ob es wirklich dieses Produkt sein muss oder ob es eine Alternative gibt, die ein ähnliches Ergebnis auf unschädlichere Weise erzielen kann. SIE entscheiden, wem Sie Ihr Geld geben und wen Sie dadurch direkt dabei unterstützen, ein Geber oder ein Nehmer zu sein.

Und keine Bange: Sie werden kein bisschen weniger haben, es wird Ihnen kein bisschen schlechter gehen als vorher! Denn das ICH, das Sie durch ein WIR ersetzen, gleichen alle anderen aus, die ebenfalls vom ICH zum WIR umswitchen!

Wir Netzfrauen werden weiter aufklären – über Raffzähne und über Alternativen. Wir freuen uns über Hinweise, über Fragen und natürlich auch über Antworten. Denn Netzfrauen, das sind viele, das sind Eltern und Großeltern und viele andere Menschen, die sich Gedanken machen über die Zukunft der Kinder dieser Welt.

Netzfrau Andrea Wlazik

Originalartikel http://netzfrauen.org/2014/09/21/ein-bisschen-weniger-ich-ein-bisschen-mehr-wir/

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