Videoempfehlungen

Heute möchte ich mal wieder ein paar Videoempfehlungen aussprechen.

Beginnen wir mit Ken Jebsen, dessen Videos ich bereits sehr häufig verlinkt habe, weil ich seine journalistische Arbeit sehr schätze und  ihn dafür bewundere, wie offen und kritisch er seine Meinung äußert. Diesmal sitzt er im Interview mit Albrecht Müller, dem Herausgeber der Nachdenkseiten, die eine sehr wichtige Quelle für meine Recherchen und Meinungsbildung geworden sind.

Im Interview werden sehr wichtige Themen angesprochen, nur einige möchte ich hier benennen:

– die Rolle des Bundesgaucklers in der Politik; er ist ein Medienprodukt und wurde ganz gezielt als Kanditat für das Präsidentenamt auch aufgrund seiner Geschichte und seines Russlandhasses ausgewählt

– bei Frau Merkel kann man keine eigenständige Politik feststellen, muss also davon ausgehen, dass sie ferngesteuert ist und nicht mehr in unserem Interesse handelt

– die einseitige Medienlandschaft in Deutschland gefährdet unsere Demokratie; ausserdem leben wir inzwischen in einer Wirtschaftsdiktatur, wo die Politik und die Presse durch die Wirtschaft und die Finanzindustrie beeinflusst werden; daraus muss man leider schlussfolgern, dass das deutsche Volk nicht mehr der Souverän im Land ist

– das größte Sicherheitsproblem auf der Welt stellt heute leider Amerika dar, dessen Innenpolitik das Land extrem instabil gemacht hat und die nun versuchen, zumindest aussenpolitisch Stärke zu zeigen; dabei aber machen was sie wollen und sogar von der UNO und dem Westen unterstützt werden, ohne wirklich Fragen zu stellen

– die Rolle der Bundeswehr, die Lüge von der desolaten Ausstattung und unsere Rolle in der NATO

– zur Frage um den NSA Untersuchungsausschuss und die Vernehmung des Whistleblower in Berlin erhalten wir die ehrliche Einschätzung, Deutschland sei nicht souverän genug, um Edward Snowden zu schützen

Diese Einschätzung kommt von keinem Spinner oder Verschwörungstheoretiker, sondern von einem Mann, der viele Jahre in der Politik tätig war und diese hautnah erlebt hat – der weiss, wie es hinter den Kulissen läuft und wie Entscheidungen gefällt werden. Das Interview kommt in zwei Teilen und ist ein sehr interessanter Zustandsbericht über Deutschland.

Weiter geht es mit einem Video über Europa und allem, was falsch gelaufen ist beziehungsweise falsch läuft. Wir sehen, wie korrupt das komplette System Europäische Union ist, wie wir alle verarscht wurden, unsere nationalstaatlichen Rechte mit Füssen getreten werden und wir uns auf dem Weg zu einer neuen Weltordnung befinden. Wer Angst vor TTIP, CETA etc hat, weil diese Abkommen die Demokratie in Europa gefährden und unsere Rechte einschränken hat nicht verstanden, dass die Akteure längst dabei sind, die Demokratie abzuschaffen indem die parlamentarischen Rechte in den Mitgliedsstaaten eingeschränkt wurden. Und das Europäische Parlament nickt auch nur ab, was von oben beschlossen wurde. Von einer Gruppe (Elite) von wenigen Leuten, die keiner demokratisch wählt, die keiner Kontrolle unterliegen, sich aber herausnehmen dürfen, was sie wollen (übrigens auch unser Geld).

Abschließend zwei Videos zum Thema Antisemitismus, aber aus verschiedenen Blickwinkeln. Zum einen geht es um zwei Dokumentarfilmer, die ein sehr interessantes Projekt gestartet haben, indem sie gemeinsam mit deutschen Jugendlichen nach Israel und Palästina geflogen sind, um dort gemeinsam über Geschichte zu sprechen. Sie hatten nämlich beobachtet, dass jeder nur seine eigene Geschichte kennt und die des anderen nur in verzerrter Weise. Mit dieser Aktion wollten sie Verständnis für den jeweils anderen erzeugen und verhindern, den anderen immer nur als den bösen Feind anzusehen, was aber im normalen Leben der Menschen dort leider ganz alltäglich ist. Ihnen wurde dann in Nürnberg untersagt, den Lehrfilm in Schulen zu zeigen, weil er angeblich antisemitisch sei. Die Begründung des Gerichts ist mehr als fragwürdig und wird vom anwesenden Anwalt erklärt….

Das zweite Video dazu beschäftigt sich mit der Entstehung von Antisemitismus und wie perfide und heuchlerisch gerade auch Israelis mit diesem Begriff umgehen. Desweiteren macht ein Israeli und Jude die amerikanischen Juden für das ganze Unheil verantwortlich, da sich diese nur durch die Bekämpfung von Antisemitismus als Juden definieren und dieser Kampf Ausmasse angenommen hat, der mit der Bekämpfung der Meinungsfreiheit gleichzusetzen wäre. Ein Rabbi in Kiew erklärt ausserdem, dass komischerweise nicht die religiösen Juden das Problem sind da es bei ihnen nur um die Ausübung ihrer Religion ging. Die anderen aber, die die Religion kaum oder gar nicht mehr ausüben, müßten sich anderweitig als Jude profilieren und dies geschieht dann wieder über die Obsession mit dem Antisemitismus. Ausserdem begleitet der Filmemacher eine Gruppe junger Israelis nach Auschwitz und zeigt, wie sie schon Wochen vorher auf die Reise eingestimmt werden, wie ihnen eingetrichtert wird, man würde sie noch immer überall hassen und sie seien nirgends auf der Welt sicher. Einen peinlichen Höhepunkt findet diese übersteigerte Selbsteinschätzung in einer Situation, wo sich zwei Mädchen mit drei älteren Herren unterhalten und es aufgrund der Sprache Verständigungsschwierigkeiten gibt. Die Mädchen fühlen sich und Israel sofort angegriffen und meinen später, dass diese Situation leicht hätte ausarten können. Was überhaupt nicht der Fall war. Der Quintessenz des Films, dass man anstatt sich immer nur in der Vergangenheit aufzuhalten, endlich mal in die Zukunft blicken sollte, kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Sehr sehenswert!

Viel Spass beim Anschauen!

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