Video: KenFM im Gespräch mit: Hermann Ploppa (Die Macher hinter den Kulissen)

Wer sich noch immer nicht von der Illusion lösen kann in einer Demokratie zu leben in der wir durch Wahlen Einfluß auf die Politik und damit auf die Entwicklungen in unserer Gesellschaft, Wirtschaft etc nehmen können, dem sei dieses Video wärmstens empfohlen. Ken Jebsen interviewt den Journalisten und Buchautoren Hermann Ploppa über sein neuestes Buch “Die Macher hinter den Kulissen” und beleuchtet dabei das System der Einflussnahme von Eliten auf unsere Politik. Spätestens nach diesem Video sollte jedem klar sein warum es in Deutschland keinen Sinn mehr macht, alle 4 Jahre zur Wahl zu gehen und seine Stimme “abzugeben” denn die Marschrichtung wird den Parteien, die sowieso alle am Einheitsbrei zu ersticken drohen, von ganz woanders vorgegeben. Dies geschieht in Stiftungen und Gesellschaften wie der Atlantikbrücke, dem German Marshall Fund und vielen anderen, teilweise finanziert mit deutschen Steuergeldern. Wir lassen uns also von unseren Journalisten mit unseren eigenen Steuergeldern belügen und für dumm verkaufen! Dies geschieht nicht erst seit ein paar Jahren, gab es doch einige diese Gesellschaften bereits vor den Weltkriegen.

Ganz spannend wird es um Minute 40, wenn Herr Ploppa kurz anreist, wie die damalige DDR wirtschaftlich in die Knie gezwungen und von den Banken regelrecht ausgeraubt wurde- mit freundlicher Unterstützung der Politik, die mit dem Schuldentilgungsfonds noch einen drauf setzten. Wer glaubt, dass dies alles Geschichte sei und man darüber nicht mehr reden muss dem seien die sogenannten Freihandelsabkommen ans Herz gelegt, die die gleiche Entwicklung für Deutschland bereit halten. Wir werden wieder wie die Weihnachtsgänse ausgenommen werden und die Finanzmafia und Großkonzerne werden dem letzten kläglichen Rest Demokratie in Europa den Todesstoß versetzen.

Was bleibt, ist die marktkonforme Demokratie, die wenigen Privilegierten die Mittel und Möglichkeiten gibt, unsere Ressourcen weiter auszubeuten, sei es die Natur oder die Arbeitskräfte und dabei unerhört hohe Gewinne erwirtschaften kann. Risiken und Schulden werden weiterhin auf die Allgemeinheit übertragen und durch Steuern und Abgaben vom Fußvolk beglichen, damit das 1% der Mächtigen mit den privatisierten Gewinnen noch mehr Schindluder an den Finanzmärkten treiben kann. Vorsicht ist schon lange nicht mehr geboten, denn inzwischen sind sie längst alle als systemrelevant eingestuft und können sich der Hilfe der Nationalstaaten und deren Steuerzahler sicher sein. Der klagt zwar und meckert im kleinen Kreis, steckt aber viel zu sehr im Hamsterrad, um die Zusammenhänge zu verstehen oder den Mut aufzubringen, sich gegen all diesen Dreck aufzulehnen. Er tritt lieber in die Richtung, die ihm am einfachsten erscheint, weil von dort kein Widerstand  zu erwarten ist und das ist nach unten. Der Mittelstand hat enorm hohe Verlustängste aber anstatt sich gegen diejenigen aufzulehnen, die diesen Zustand herbeigeführt haben, schimpft er gegen Hartz IV Bezieher und seit neustem wieder gegen Flüchtlinge und Asylbewerber. Das ist einfach und benötigt auch keine Courage, denn diese Leute sind sowieso schon verängstigt, eingeschüchtert und größtenteils beraubt von Kampfgeist und Selbstbewußtsein. Ist dies das Land, in dem wir leben möchten?

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